Review

iHaveCNit: Knock At The Cabin (2023) – M. Night Shyamalan – Universal
Deutscher Kinostart: 09.02.2023
gesehen am 12.02.2023
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 12 – Reihe 16, Platz 15 – 17:30 Uhr

Nachdem M. Night Shyamalans letzter Film durchaus interessant war, aber sonst eher weniger gut gealtert ist, ist es Zeit an der Hütte zu klopfen. Denn der Trailer von „Knock At The Cabin“ hat durchaus einen interessanten Eindruck gemacht und zumindest für die Beteiligung von Dave Bautista hat sich der Besuch gelohnt.

Eigentlich soll es für das schwule Pärchen Eric und Andrew ein entspannter Urlaub mit der Adoptivtochter Wen in einer Hütte im Wald werden. Bis eine Gruppe von Fanatikern unter der Führung von Leonard die Hütte stürmt und Eric und Andrew als Geiseln nimmt und sowohl Eric, Andrew und Wen vor eine existenzielle Entscheidung mit apokalyptischen Folgen stellt.

„Knock At The Cabin“ ist durchaus ein interessantes Kammerspiel geworden, bei dem das ganze Geschehen durchaus spannend und mysteriös konstruiert ist. Vor allem darstellerisch macht hier für mich Dave Bautista viel her – auch wenn sich die Crew im Bereich Make-Up oder visuelle Effekte durchaus auch hätte Mühe geben können, sein nach dem Bondfilm „Spectre“ gestochenes Tattoo mit dem Spectre-Logo auf einem der Finger zu verdecken. Aber wer weiß, ob die Fanatiker nicht auch etwas mit Spectre zu tun haben und wir damit einen Shyamalan-Film aus dem Bond-Universum spendiert bekommen haben – oder schweife ich hier komplett vom Thema ab und schwurbel mir hier etwas zusammen ? So mag vor allem im Verlauf des Films der Eindruck von Eric und Andrew gegenüber den Fanatikern im Hinblick auf die existenziell zu treffende Entscheidung und die apokalyptischen Folgen. Dahingehend wirkt der Film auch durchaus absurd, wird aber mit einer extrem rudimentären, grundsätzlichen Entscheidung was den typischen Twist am Ende für Shyamalan angeht, sicherlich für Diskussionsstoff sorgen.

„Knock At The Cabin“ – My First Look – 6/10 Punkte.

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