Review

Pottschlecht. Man muss es so sagen. Bin Fan. Aber: pottschlecht.
Fängt an mit einem Ausschnitt aus einer Live Version von "Man in the mirror". Es folgt ein Zusammenschnitt der wichtigsten (musikalischen) Stationen in Michaels Leben, das ist flott geschnitten und erfreut Herz, Auge und Ohr.
Ich glaub, dann sehen wir das Video zu "Leave me alone", das zwar bunt, interessant und anspielungsreich ist, aber damals auf einem Sender namens MTV rauf und meines Wissen auch wieder runter lief. Will sagen: kennt man.
Anschließend das einzige wirkliche Highlight des Films: das Video zu "Bad", neu inszeniert mit Kindern.
Danach straight Abkack. Irgendeine bescheuerte Story mit einem Drogendealer, immerhin von Joe Pesci gespielt, und Kindern, die Michael am Ende rettet und vor lauter Freude darüber mal ganz doll knuddelt. Als Darsteller dabei: Sean Lennon. Dazu gibt's völlig bek(n)ackte Knetfiguren-Action.
Das Ganze endet immerhin versöhnlich mit dem außerordentlichen "Smooth Criminal".
War mangels zusammenhängender Story schon damals schwierig anzuschauen (und auch ein ziemlicher Flop). Heute müsste man sich dafür eigentlich bezahlen lassen, denn man bezahlt ja seinerseits mit 90 Minuten Leben, während derer man genau so gut hätte auf dem Klo sitzen können, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

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