Vampir Eddie Murphy verlässt seinen Standort und geht in die Großstadt New York, wo er sich in die Polizistin Angela Basset verliebt.
Die Story ist schwach. Sie wirkt als hätten die Drehbuchautoren einfach diverse Handlungsstränge aus 10 anderen beliebigen Horrorfilmen geklaut und wilkürlich zusammengeschustert. Wendungen gibt es zwar, aber keine einzige kann zünden, bis auf die finale Wendung, die mit Murphys Tod dem Zuschauer signalisiert, dass das Elend bald durch den Abspann beendet wird. Aufgrund der unglaubwürdigen und langweiligen Story kommt es kaum zu Höhepunkten und der Film bewegt sich wie ein roter Faden langsam, langweilig und langatmig auf sein Ende zu.
Der Anfang ist schlecht, bereits hier wird klar, dass es sehr optimistisch wäre, wenn man bei diesem Schund von einer Komödie sprechen würde (schon mal einen vermeindlich lustigen Film gesehen und überhaupt nicht gelacht?). Bei einer Horror-Komödie ist es aber noch zu verzeihen, wenn sie nicht lustig ist, falls sie wenigstens Spannung aufbauen kann. Doch auch Spannung kann man komplett vergessen. Wenn ein Film spannend sein soll, braucht man schockierende Momente, aber wie gesagt, ist der Film höhepunktslos. Oder man benötigt wenigstens eine dunkle und gespannte Atmosphäre, doch Regisseur Wes Craven scheint nicht einmal zu wissen, wie man Atmosphäre schreibt.
Der letzte Strohhalm, mit dem man notfalls doch noch Spannung aufbauen kann, wären Charaktere, die so konstruiert sind, dass man mit ihnen mitfiebert. Das Problem ist nur, dass alle Figuren dermaßen unsympatisch sind, dass man sich darüber freut, wenn sie möglichst elendig sterben.
Die Effeckte sind zwar gut, allerdings können funkelnde Augen und schräge, mit dem Computer stark veränderte Gesichter schon seit der Steinzeit niemanden mehr schocken. Die Hintergrundmusik und die Kulisse können ebenfalls keine Atmosphäre schaffen und wirken ebenso lieblos und billig wie der ganze Film.
Die Nebenfiguren sind alle wie Murphy selbst. Sie bringen die üblichen Flachwitze, spielen sich auf und reden viel zu schnell und viel zu viel, damit gestalten sie den Film für den Zuschauer sehr anstrengend und machen ihn endgültig zu einer Folter.
Die Darstellung von Eddie Murphy ist die: Schlechteste, minderwertigste, jämmerlichste, kümmerlichste, kläglichste, missglückteste, misslungenste, missratenste, stümperhafteste und dämlichste seiner Karriere und beweist einmal mehr, dass er nicht mehr als billigen Klamauk spielen kann. Angela Bassett hat auch schon besser gespielt.
Regisseur Wes Craven ist dieses Machwerk zu verdanken, immerhin zeigte er später mit "Scream", dass er es eigentlich besser kann.
Zusammenfassend ist "Vampire in Brooklyn" ohne Zweifel einer der schlechtesten Horror-Filme aller Zeiten, der weder lustig, noch spannend ist und den Tiefpunkt in der Karriere von Eddie Murphy darstellt.