Review
von heißter82
Mit Vampire in Brooklyn liefert Regisseur Wes Craven keine allzu berauschenden Horror - Komödie ab, die eher zu den schwächeren Filmen des Schöpfers von Freddy Krueger zählt.
Dabei beginnt alles mit der Ankunft des von Eddie Murphy verkörperten Vampir Maximilian, der mit seinem Schiff ankommt und dabei die Hafenanlage rammt.
Der Nachtwächter, Silas Green, entdeckt an Bord nur blasse Leichen und einen Wolf, der sich am Kai in eine Gestalt verwandelt.
Dessen Neffe Julius Jones wird kurze Zeit später von zwei Gangstern mit einer Waffe bedroht, welche aber von Maximilian getötet werden.
Anschließend flößt dieser Julius Tropfen seines Blutes ab, worauf dieser zu einem Ghul wird, einem hörigen Diener.
Maximilian sucht die Polizistin Rita Veder, die - ihr selbst unterbewusst - eine Halbvampirin und deshalb eine ideale Lebensgefährtin für ihn ist.
Verzweifelt versucht Ritas Partner diese zu beschützen und zu verhindern das Rita ebenfalls zu einem Blutsauger wird....
Nur bedingt witzig und auch kaum gruselig oder spannend kommt Vampire daher.
Dabei macht Murphy seine Sache als Maximilian durchaus gut.
Problematisch wird allerdings wenn dieser in seine zwei Nebenrollen schlüpft, da hier Cravens Streifen seine schwächsten Momente zu verzeichnen hat.
Die weiteren Darsteller sind immerhin so weit solide und vor allem Julius körperlicher Zerfall sorgt für einige Schmunzler.
Dennoch fehlt es dem Film an Charme sowie Esprit und auch die unoriginelle Story macht die Sache nicht besser.
So ist es erstaunlich das dem legendären Regisseur nur ein Jahr später mit Scream ein eindrucksvolles Comeback gelingen sollte.
Für Vampire in Brooklyn reicht es aber nur für 5 Punkte.