Review

iHaveCNit: Transformers – Aufstieg der Bestien (2023) – Steven Caple Jr. – Paramount

Deutscher Kinostart: 08.06.2023

gesehen am 15.06.2023 in Dolby Atmos

Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 9 – Reihe 16, Platz 16 – 20:35 Uhr

Als letzten Film aus der letzten Kino-Woche habe ich auf jeden Fall noch den neuen Film aus der Transformers-Reihe angesehen, der mal abgesehen von „Bumblebee“ der erste Transformers-Film aus der Reihe ist, der nicht von Michael Bay inszeniert wurde, sondern an dieser Stelle unter der Regie von Steven Caple Jr entstand, der vorher „Creed II – Rockys Legacy“ inszeniert hat. Gespannt war ich jetzt nicht unbedingt auf den neuen Transformers-Film, weil ich wusste was ich bekommen werde und am Ende war es auch genau das.

Vor Ewigkeiten kam es zu einem Überfall von Unicron und den Terrorcrons auf dem Heimatplaneten der Maximals, einer transformierenden Tier-Spezies auf der Suche nach einem wichtigen Trans-Warp-Schlüssel. Ein Teil der Maximals konnte jedoch fliehen und den Trans-Warp-Schlüssel in Sicherheit bringen. Wir befinden uns im New York des Jahres 1994. Der junge Ex-Soldat Noah hat Probleme einen Job zu finden und seinen kranken Bruder und seine Mutter zu unterstützen, so dass er zu kleinkriminellen Aktivitäten getrieben wird. Bei einem Autodiebstahl entpuppt sich sein Porsche jedoch als Autobot namens Mirage, der aufgrund eines Hilferufs eigenmächtig handelt. Zur gleichen Zeit ist die Museumspraktikantin Elena dabei ein unbekanntes Artefakt zu untersuchen ohne zu ahnen, dass sie hiermit etwas freisetzt, dass den damaligen Konflikt zwischen Unicron, den Terrorcrons und den Maximals wieder aufleben lassen wird. In diesen Konflikt werden sowohl Elena, Noah als auch die Autobots hineingezogen.

Filmisch gesehen bekommt man bei „Transformers – Aufstieg der Bestien“ genau das, was man von „Transformers“ erwarten kann. Eine unterhaltsame, rasante, Action- und Science-Fiction-Fantasy-Sause. In „Rise of the Beasts“ ist es erfrischend, dass man ausnahmsweise als wichtigen Autobot zur ersten Verbindung mit dem menschlichen Protagonisten nicht Bumblebee, sondern Mirage genommen hat, der durchaus eine ganz eigene, witzige, unterhaltsame Verbindung zu Anthony Ramos Noah aufbaut. Desweiteren wenn auch nur oberflächlich ist die Einbindung der 1994-er-Nostalgie. Entgegen der doch nur rudimentären Einbindung der Dinobots im vierten Teil finde ich die Einbindung der Maximals hier wesentlich besser und essentieller gelungen. Erfrischend ist auch, dass der Film mit seinen 127 Minuten nicht das ganz lange, episch aufgeblasene Spektakel wie einige seiner vorherigen Teile aufzieht. So wirkt er etwas reduzierter. Dennoch komme ich nicht um den Umstand herum, dass uns grundsätzlich in jedem Teil eine ähnliche Geschichte erzählt werden möchte – so wie auch hier !

„Transformers – Aufstieg der Bestien“ – My First Look – 6/10 Punkte.





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