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Die Handlung von „Plane“ lässt sich recht einfach wiedergeben. Captain Brodie Torrance (Gerard Butler) steht ein letzter Flug bevor, bevor er nach Neujahr seine Tochter besuchen will. Nur 14 Passagiere befinden sich an Bord der Maschine, die von Singapur über Tokyo nach Honolulu fliegen soll. Kurz vor Abflug wird der unter FBI-Beobachtung stehende Kriminelle Louis Gaspare noch an Bord gebracht. Das Flugzeug wird in einen Sturm von einem Blitz getroffen und kann noch auf einer Insel notlanden. Wie es natürlich nicht anders sein konnte, ist diese Insel leider fest in der Hand von Terroristen, die auch bereits Geiseln genommen hatten. Er entscheidet sich schon zuvor die kriminellen Wurzeln des Gefangenen zu nutzen und will mit diesem zusammen einen Notruf absetzen, während natürlich die Überlebenden zurückblieben und von den Terroristen aufgegabelt werden. Es beginnt ein Kampf des Captains und den Kriminellen gegen die Terroristen.

Für uns waren insbesondere die Szenen des Verlaufs des Flugzeugabsturzes sehr interessant, da wir gerne die Dokumentationsserie „Mayday“ zu realen Flugzeugabstürzen und -katastrophen schauen. Nachdem das Flugzeug notgelandet werden konnte geht es komplett in einen soliden aber nicht außergewöhnlichen Actionstreifen über. Der Film ist aber kurzweilig und macht Spaß, auch wenn man natürlich die ganze Zeit mit dem Happy End bereits rechnet, wobei auch einige Opfer zu verbuchen sind, die dies eigentlich etwas überschatten.

Der Film ist gut geeignet, wenn man sich einfach einen Actionstreifen reinziehen möchte, ohne viel nachzudenken. Leider wird nicht allzu viel über den Kriminellen und seine Hintergrundgeschichte gelüftet und die anfängliche Vermutung, dass dieser für Ärger sorgen könnte, ist relativ schnell vom Tisch. Hier gibt es keine Überraschungen. Ob es ein wirklich gutes Happy End ist, dass der Kriminelle mit genügend Lösegeld abhauen kann, muss auch jeder für sich selbst entscheiden

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