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So heftig die jüngste Phase von DOCTOR WHO mit dem 13. Doktor auch kritisiert wurde - und sie wurde mit Recht von vielen Fans in der Luft zerrissen: Dieser Abschied von der unglücklichen und insgesamt gescheiterten ersten weiblichen Doktorin ist verblüffend gut gelungen und stimmt einen irgendwie wieder versöhnlich. Nicht nur, dass Jodie Whittaker hier eine annehmbare Leistung in der Hauptrolle abliefert und nach langer Zeit fast mal wieder sympathisch rüberkommt, auch ihr ebenfalls in dieser Inkarnation von den Fans gefledderter Dauergegenspieler, der Meister, liefert richtig ab. Dessen arroganter Tanz zu dem Rasputin-Song von Boney M hat Kultpotential. Natürlich dürfen Gastauftritte von Ex-Doktoren nicht fehlen. Nostalgie beherrschte die Serie schon immer. Und zum Schluss gibt es eine paukenschlagähnliche Überraschung. So macht eine Stafettenübergabe Spaß. Bitte versaue es nicht wieder, BBC!