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In Ant-Man and the Wasp: Quantumania absolviert der kleinste aller MCU Super Helden seinen dritten Solo Auftritt, während zugleich der Film von Regisseur Peyton Reed die fünfte Phase im besagten Film Universum einleitet.


Scott Lang ist ein erfolgreicher Autor geworden und lebt glücklich mit seiner Freundin Hope van Dyne zusammen. Langs Tochter Cassie ist Aktivistin geworden, was dazu führt, dass sie verhaftet wird und Scott sie aus dem Gefängnis abholen muss. Bei einem Besuch bei Hopes Eltern, Hank Pym und Janet van Dyne, verrät Cassie, dass sie an einem Gerät gearbeitet hat, das Kontakt mit dem Quantenreich aufnehmen kann. Als Janet davon erfährt, gerät sie in Panik und versucht das Gerät auszuschalten, aber die Nachricht wird empfangen, was dazu führt, dass sich ein Portal öffnet und die fünf in das Quantenreich gezogen werden. Dabei werden Cassie und Scott von Hank, Janet und Hope getrennt. Scott und Cassie werden von Einheimischen des Reiches gefunden, die gegen ihren Herrscher rebellieren, während sich Hank, Janet und Hope ihren Weg durch eine weitläufige Stadt bahnen müssen, um Antworten zu finden. Dabei bekommen es alle fünf schon bald mit einem gewissen Kang zu tun.... 


Der größte Pluspunkt, gerade als Liebhaber der beiden Vorgänger, ist ohne Zweifel die Wiedervereinigung der bekannten Hauptbesetzung. Leider aber sucht man wiederum in Quantumania vergeblich die lieb gewonnenen Nebenfiguren, welche eine entscheidenden Aufwertung darstellten in den beiden vorherigen Solo Filmen des Ant-Man. So wirkt das dritte Abenteuer auch überdimensioniert und man hat das Gefühl einen Star Wars Streifen oder beliebigen ScFi Streifen zu sehen, weshalb es an Charme gegenüber den Vorgängern fehlt. Immerhin ist das ganze erneut sehr gut getrickst, die Besetzung sympathisch sowie überzeugend aufspielend und mit dem nötigen bzw bekannten Humor versehen.

Krang gibt zudem einen vielversprechenden Bösewicht ab, auch wenn die Zukunft von diesem, aufgrund von privaten Ereignissen des Schauspielers Jonathan Majors, fraglich ist im MCU.

Was bleibt sind unter dem Strich 6 Punkte und damit die schwächste Ausbeute für einen Ant-Man Film bisher. 

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