„Shehzada": Ein überladener Märchen-Remake mit gemischten Ergebnissen
„Shehzada“ versucht, das Original „Ala Vaikunthapurramuloo“ durch eine üppige Neuinterpretation ins Hindi-Kino zu bringen, aber das Ergebnis ist ein uneinheitliches Stück Unterhaltung. Regisseur Rohit Dhawan hat sich an einem bewährten Rezept orientiert und eine Geschichte voller Familiendramen, Komödie und Action inszeniert. Kartik Aaryan als Bantu bringt viel Energie und Charme in die Rolle, jedoch scheint seine Darstellung oft an den Grenzen der Übertreibung zu kratzen. Kriti Sanon als Samara hat eine ansprechende Präsenz, doch ihre Rolle bleibt trotz ihres Talents unterentwickelt.
Die Prämisse des Films – der Austausch von Kindern und die daraus resultierenden Verwirrungen – hat Potenzial für emotionales Drama und spannende Wendungen. Jedoch wird die Handlung von klischeehaften Momenten und übertriebenen Konflikten geplagt, die die vielversprechende Grundidee abnutzen. Während die Actionsequenzen und die visuelle Gestaltung beeindruckend sind, fehlt es dem Film an einer kohärenten und emotional tiefgehenden Erzählweise, die das Publikum wirklich packt.
Die Musik von Pritam, unterstützt von Abhijit Vaghani, ist ein Highlight des Films und trägt zur Atmosphäre bei, auch wenn einige Songs wie „Character Dheela 2.0“ mehr wie ein nostalgisches Zugeständnis wirken als wie ein frischer musikalischer Beitrag.
Insgesamt ist „Shehzada“ ein Film, der mit seiner großen Produktionswerte und starren Struktur ein ansprechendes, aber letztlich wenig erinnerungswürdiges Erlebnis bietet. Es ist ein unterhaltsamer Versuch, ein erfolgreiches Telugu-Kinoerlebnis in die Hindi-Filmwelt zu bringen, aber die Unzulänglichkeiten in der Ausführung lassen ihn weit hinter seinen Ambitionen zurück.