Review

Handlung:
Die junge Thale zieht mit ihrer Familie in eine kleine Stadt. Ihre Mutter hat dort eine Stelle bei der Polizei erhalten.
Auf einer Party wird einge junge Mitschülerin von Thale ermordet und sie ist eine wichtige Zeugin. Doch kann es sein, dass ein einfacher Wolf dafür verantwortlich ist. Ein kauziger Jäger vermutet einen Werwolf, doch Thales Mutter glaubt das nicht.
Bis sie dem Wolf begegnet... und auch Thale bemerkt Veränderungen an sich, denn sie wurde von dem Wolf verletzt.

Meinung:
Ein Werwolf-Film aus Norwegen, der dem Thema Werwolf mal ein bisschen was anderes abgewinnen will? Nehm ich gerne. Aber Viking Werwolf ist leider nicht ganz das, was er hätte sein können.
Zwar ist der Part mit Thale grundlegend nicht uninteressant, aber die Widrigkeiten, denen sie gegenübersteht hat z.B. ein Ginger Snaps besser rübergebracht.
Die Jagd auf den Wolf mit der Mutter als Protagonistin ist ebenfalls nicht uninteressant, aber auch hier haben wir das alles schon besser gesehen.
Das Hauptproblem ist, dass der Film zu lange braucht, um dramaturgisch wirklich in die Gänge zu kommen und seine zentralen Konflikte wirklich auszuspielen. Nicht, dass er langweilig wäre, er nutzt seine Laufzeit halt nur nicht optimal.
Da bringt es auch Nichts, dass es sich am Ende solide zuspitzt, da das dann alles zu schnell geht und nicht genug atmen kann.
Die Effekte sind für das Budget in Ordnung umgesetzt, aber auch hier haben wir das alles auch schon bedeutend besser gesehen.

Kurzum:
Der Hauptvorwurf, den der, an sich solide, Film sich gefallen lassen muss, ist seine unausgegorene Nutzung der Laufzeit. Die interessanten Parts sind gerushed, die Einleitung zu lang. Schade drum.

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