Review

Swordsmith Village Arc (Staffel 3) - 9/10

Es donnert und blitzt! 

In der dritten Staffel von „Demon Slayer“ schlägt es Tanjiro in ein legendäres Schmiededorf, wo ihm ein neues Superschwert gemacht wird. Doch schon vor Vollendung dieser neuen Maßanfertigung und Todesklinge wird das Dorf von zwei hochrangigen Dämonen heimgesucht, die einige fiese Tricks und Prüfungen für die junge, angehende Säule auf Lager haben…

Klirr… Clash… Standing Ovation!

Die dritte Staffel punktet nicht mehr ganz so sehr mit einem verruchten Schauplatz oder lustigen Einfällen wie das „Freudenviertel“ zuvor, doch auch dieser Schauplatz samt seiner Tücken, neuer Oberdämonen und fleißiger Waffenschmiede hat es in sich. Das erinnert sehr an Videospiele, wo es jetzt sozusagen im „Midgame“ erstmal darum geht die eigene Waffe aufzuleveln oder gar ganz neu zu schmieden. Es ist etwas schade, dass unsere Truppe auseinandergezogen wird, aber die Konzentration auf Tanjiro hat auch was. Obwohl ich Inosuke und ja, sogar Zenitsu schon definitiv vermisse. Aber aus den Augen heißt ja nicht aus dem Sinn. Richtig toll am „Swordsmith Village Arc“ finde ich die horror'artigen Auswüchse, die enorme Düsternis und Brutalität, das neue Schwert und die sensationellen audiovisuellen Spitzen, die mir hier eventuell bis dato am besten in der gesamten Serie gefallen. Richtig spektakulär und aus einem Guss. Und das heißt hier schon was! Man merkt, dass den Machern spätestens da klar war, was für ein dickes Ding „Demon Slayer“ ist und dass man gut und gerne investieren kann. Außerdem gefallen mir die nun eingreifenden neuen Säulen exzellent und es gibt nahezu null Filler gefühlt. All das lässt mich auch mit dieser Staffel 3 richtig warm werden - selbst wenn die ganz massiven Höhen von zuvor hier etwas fehlen. 

Fazit: beängstigend tolle und kreative Dämonen, audiovisuell besser denn je und mit der Konzentration auf's Wesentliche… Dieses hammerschwingende Dorf enttäuscht nicht! (9/10)

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