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Also ich weiß nicht, was sich die Filmemacher dabei gedacht haben, heftige Vergewaltigungssequenzen und das Trashherz höher hüpfen lassende Karateszenen mit diversen Gesangseinlagen der Hauptdarstellerin, die einfach nicht aufhören wollen und unerträglich kitschige Herumtollereien des frisch gebackenen Liebespaares zu kombinieren; hat der geneigte Zuschauer anfangs noch das Gefühl, hier entwickelt sich ein durchaus unterhaltsamer Actionthriller, so wird ihm diese Hoffnung im Laufe der Handlung erfolgreich zunichte gemacht. Kevin Bernhardts Charakter, anfangs im Mittelpunkt stehend, wird durch bereits erwähnte, unnötig viel Laufzeit einnehmende Dümmlichkeiten nach und nach uninteressant, bis man am Ende dann gar keine Lust mehr hat, dem öden Treiben zuzuschauen. Hier sollten wohl alle Zuschauer auf ihre Kosten kommen, leider geht die Rechnung nicht im geringsten auf. 4/10 Punkten