Review

Jonathan Winfrey's Carnosaur 3 a.k.a. Angriff aus dem Dunkeln ist ein lächerlicher Versuch einen halbwegs vernünftigen Saurier- Film zu kreieren.

Es beginnt damit, dass wir erleben dürfen wie Terroristen einen vermeintlichen Hochsicherheits-Urantransport mit spielender Leichtigkeit überfallen. Die Sicherheitstruppen des Transportes werden dabei wie dämliches Schlachtvieh hingerichtet und um ihre kostbare Fracht gebracht.
Doch was die bösen Buben nicht ahnen: Statt des erhofften Urans lachen ihnen drei "perfekte" Killermaschinen entgegen, die fast alle Dino-(Kid)napper zu Hackfleisch verarbeiten. Natürlich bleibt auch dem amerikanischen Militär der Verlust "ihrer Lieblinge" nicht lange verborgen und sie schicken ihr bestes Einsatzkommando los um größeres Unheil zu verhindern.

Schon beim lesen der Inhaltsangabe dürfte jedem klar werden, dass der Film nicht gerade sehr anspruchsvoll zu sein scheint, aber was den Zuschauer hier erwartet, ist weit schlimmer als man zuerst annehmen muss!
Denn die Story spielt in Punkto Dümmlichkeit sicher schon ganz weit oben in der A-Liga. Es wimmelt nur so von Logikfehlern, was schon beim Überfall des Urantransportes deutlich wird, und anderen inhaltlichen Schwächen.
Da kommen einem doch fast die Tränen (ob vor Heiter- oder Traurigkeit sei mal dahin gestellt), wenn unsere Elite-Soldaten mitten in einer Gefechtssituation mit einer Partie Armdrücken beginnen um ihr kindliches Geltungsbedürfnis zu befriedigen oder wenn unsere hochintelligenten Militärbefehlshaber zwei Einheiten, die von einander nichts wissen, gleichzeitig ins Gefecht schicken, damit sich die Soldaten möglichst noch gegenseitig über den Haufen ballern und so unseren possierlichen Tierchen einen Haufen Arbeit ersparen.
Doch damit nicht genug, denn die Protagonisten können es einfach nicht lassen in den unmöglichsten Situationen hohle Sprüche zu klopfen und somit den ganzen Film einfach ins bodenlose zu ziehen.

Wen jetzt die Story nicht abschreckt, der darf sich auf die herrlich schlechten Effekte des Films freuen. Im Film werden die Dinos als schnelle, präzise und absolut tödliche Killermaschinen angepriesen: Was man jedoch präsentiert bekommt, sind lächerliche Saurier-Modelle, die die Dynamik von 120-jährigen aufweisen und nicht annähernd Furcht einflößend wirken. Alles wirkt sehr billig gemacht und auch die Ego- Perspektiven der Saurier, die eigentlich meiner Meinung nach ganz nett gestaltet sind, können nix mehr retten.

Was soll man jetzt noch groß über die Schauspieler sagen!? Ich denke jeder, der meine Review bis hier hin gelesen hat, wird sich denken können, dass man hier mit keinen großen Taten der Protagonisten rechnen kann bzw. sollte. Das Niveau der Akteure passt sich einfach dem restlichen Film ohne große Mühe an und ist dementsprechend auch nicht wirklich berauschend.

Fazit: Extrem trashiger Film, den man sich nur mit Freunden und/oder genug Alkohol antun sollte.

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