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Die CARNOSAURUS Reihe war von Beginn an billigster filmischer Sondermüll und als solcher haucht sie in Runde 3 auch ihr Leben aus. "Gibt es in Eurem Saurierfilm auch irgendwelche Saurier zu sehen?", würde Dr. Ian Malcolm aus JURASSIC PARK hier wohl fragen, denn Roger Cormans schäbige T-Rex- und Raptor-Puppen huschen nur noch für ganz wenige Sekunden durchs Bild, während tumbe Prolo-Action mit kantigen Militär-Holzköpfen das Geschehen dominiert. Rückläufig ist aber nicht nur der Dino-Gehalt sondern auch der Gore: Nur noch ganz selten bekommt jemand onscreen ein Körperteil abgebissen, meistens geschieht das blutige Treiben jenseits der Kamera und wir bekommen allenfalls noch die angeknabberten Leichen zu sehen. Und braucht ein Saurier-Flick eigentlich Ninjas (oder was immer die maskierte Sondereinheit darstellen sollte), die mit Bazookas auf Autos ballern?
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Carnosaurus 3 kann vor allem durch einige extrem blutigen Szenen überzeugen. Doch außer den vielen blutigen Einlagen des Films bietet der Film sonst nicht viel. Der Film ist spannungsarm und außerdem baut der Film keine Atmosphäre auf. Die Saurier sehen recht gut aus und die Schockszenen wurden gut in Szene gesetzt. Die Darsteller sind Durchschnitt aber dafür ist das Finale recht gut gelungen. Alles in einem ein blutiger aber spannungsarmer Horrorfilm mit einigen guten Einlagen. Das gibt aber nicht mehr als 3,5/10 Punkte.
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Der 3.Teil der blutigen Dino-Reihe ist wohl der Beste. Besonders gut hat mir die Kameraführung gefallen. Und auch hier gibt es natürlich wieder so manche heftige Splattereinlagen. Die Spezialeffekte sind zwar wieder billig und es gibt sicher auch noch bessere Schauspieler, aber für Fans lohnt sich das einschalten sicherlich.