John Wick wurde exkommuniziert und ist zum Abschuss freigegeben. Es ist ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Doch das ist nicht alles. Die hohe Kammer beauftragt den Marquis, John zu töten. Dieser erhält dafür sämtliche Freiheiten, Mittel und Befugnisse von der hohen Kammer. Mit einer Armee von Killern auf den Fersen versucht John alles, um am Leben zu bleiben und seine Freiheit zu erlangen…
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Wow, der Film sieht optisch verdammt gut aus. Dunkelheit, Neonlicht, blühende Bäume, Gemälde, Tauben… Die Bilder sind perfekt durchgestylt. Ebenso passt der Sound und die Musik perfekt zum Film.
Mit einer Laufzeit von 170 Minuten wird der Fokus der Geschichte oft auf die unterschiedlichen Charakter gelegt und unser Held verschwindet für einige Zeit von der Leinwand.
Die Actionszenen sind wuchtig inszeniert und sehr schön anzusehen. Störend fällt dabei auf, dass die meisten Gegner schwer gepanzert sind und John sehr lange braucht, um sie zu töten. Das ist auf Dauer etwas ermüdend.
Ebenso wirkt John unzerstörbar, egal was mit ihm passiert, er steht auf und kämpft weiter als wäre nichts gewesen.
Die Story ist dünn, aber die Umsetzung ist für jeden Action-Fan, der nicht auf puren Realismus setzt, eine wahre Freude.
Trotz allem ist die Laufzeit von 170 Minuten für meinen Geschmack zu lang und zwischendurch wirkt die Action ermüdend, da sie sich zu oft wiederholt und es dadurch auf Dauer auch langweilig wird.
7/10 Punkten