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Eine stürmische Nacht, ein abgelegenes Haus, bewohnt von Mutter, Tochter und gelähmtem Papa, zwei zwielichtige Männer, die einen Autounfall vorgeben und sich so Einlass verschaffen. Wer kennt sie nicht, diese Ausgangssituation. 

LITTLE BONE LODGE bewegt sich auf gut ausgetretenen Pfaden und gibt sich auch nicht sonderlich viel Mühe, dem Subgenre neue Aspekte abzugewinnen. Natürlich sitzt Papa nicht freiwillig wie betäubt im Rollstuhl, natürlich sind die beiden hilfesuchenden Männer nicht so harmlos, wie sie ohnehin nicht scheinen und natürlich verbirgt sich in Mamas „Workshop“ ein gar fürchterliches Geheimnis. 

Nach Filmen wie THE OWNERS, LIVIDE, DON‘T BREATHE, VILLAINS oder zuletzt ABIGAIL wäre es höchstens noch eine Überraschung, wenn die vermeintlichen Opfer tatsächlich mal keine Leichen (oder Schlimmeres) im Keller respektive Hobbyraum haben. 

So bietet der Film zwar solide Thrillerunterhaltung mit wechselnden Machtverhältnissen und (in jeder Hinsicht) gestörten Familienbeziehungen, aber mehr eben nicht.

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