Review

Draußen, im abgelegenen Teil Englands …20.06.2025

Der Rahmen

Vater, Mutter und Tochter leben weit abseits der restlichen Welt in einem an sich gemütlichen Haus auf dem Land. Der Vater ist gelähmt, und zwischen Mutter und Tochter scheint auch etwas nicht zu stimmen. Doch als es in regnerischer Nacht an die Türe klopft und ein Mann um Hilfe bittet, da man angeblich einen Unfall gehabt hat und der Bruder schwer verletzt ist, nehmen die Ereignisse Fahrt auf. Denn weder sind die Brüder harmlos, noch ist die Mutter wehrlos…und hat auch nicht alle Latten am Zaun. Ein zufällig vorbeikommender Polizist hat auch keinen schönen Tag, und am Ende sind viele Leute tot, während wir erfahren, daß außer der Familie noch weitere Leute im Haus wohnen…
 
Gucken oder nicht?

Kann man machen
 
Warum?

Abgelegenes Haus, seltsame Familie, es klopft…das alles hat man schon mehrfach gesehen, das Home-Invasion-Genre läßt grüßen. Grüßen läßt auch der ähnlich gelagerte Film Run – Du kannst ihr nicht entkommen, man meint, daß hier deutlich abgekupfert wurde. Egal, unter der Woche mag ich Filme mit einer Laufzeit unterhalb der 100-Minuten-Grenzem Joely Richardson in der Hauptrolle möchte ich nicht zur Frau haben, und die eine oder andere Garstigkeit wird auch geboten. Der Film ist durchaus spannend, wenn auch nicht immer logisch, aber für einen schnellen Thrillerhappen zwischendurch reicht es allemal. Düsterer Score, schlechtes Wetter, die Zutaten sind bekannt, und wieder einmal lernen wir, wie schon in zahlreichen Streifen des Terrorfilms zuvor, daß man nachts nicht bei abgelegenen Häusern klingeln sollte…die dort wohnenden Leute meinen es selten gut.

Die Note

Paßt schon, ist sicher nicht innovativ, aber recht knackig inszeniert, darstellerisch in Ordnung, nicht unbedingt logisch, aber ganz gute Unterhaltung – 6/10.

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