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Der Computerprogrammierer Gareth steckt in Schwierigkeiten. Er hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die in der Lage ist, online nach Kinderschändern zu suchen und sich diesen gegenüber als das Mädchen „Cherry“ ausgibt. Nun hat das Projekt die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich gezogen. Special Agent Dena Helms und ihr Partner Special Agent Amos McCullough wissen, dass Gareth in Bereichen des Internets unterwegs war, in denen er nicht hätte sein sollen. Sie glauben, er sei ein Täter und nicht jemand, der Jagd auf Pädophile macht, und wollen seine Identität bestätigen.

Aus dieser interessanten Ausgangslage entwickelt sich ein recht origineller, aber insgesamt eben extrem dialoglastiger Film. Wer glaubt, dass dies hier in Richtung EX MACHINA geht, liegt völlig daneben.

Die Geschichte von Gareth wird auf 3 verschiedenen Zeitebenen erzählt, wobei die letzte mit Lance Henriksen besetzt wurde, der auch mit über 80 immer noch in kleineren B-Movies zu sehen ist, weil seine Rente anscheinend nicht ausreicht.

Mir persönlich hat der Film gut gefallen, ich tue mich jedoch sehr schwer diesen zu empfehlen, da ich denke, dass viele ihn als langweilig empfinden werden, da hier, wie bereits erwähnt, nahezu ausschließlich Dialoge stattfinden. Innerhalb dieser gibt es zwar viele Wendungen, diese aber eben nur mit Worten vermittelt.

Die User von imdb sehen das wohl dann doch ähnlich wie ich, denn dort hat der Streifen einen überraschend starken Schnitt von 6,6 Punkten, was in diesem Genre schon auf einen ordentlichen Film hindeutet.

Natürlich wird hier auch wieder über den Nutzen oder den Schaden der künstlichen Intelligenz fabuliert, wobei man keine eindeutige Stellung bezieht, denn sowohl positive, als auch negative Aspekte werden beleuchtet.

Wer kein Problem hat mit Filmen in denen viel geredet wird, kann sich den Streifen anschauen, wer viel Action oder auch Science-Fiction mag, der ist hier leider falsch am Platz. Vieles wird einfach nur theoretisch besprochen und der Focus liegt ausschließlich auf Sinn und Unsinn der KI.

Eine objektive Bewertung kann ich hier nicht abgeben, ich würde sagen von 2 bis 9 ist alles möglich – je nach Sichtweise.









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