Jahr 2022: ein hochdekorierter Soldat (Ray Liotta) erschießt seinen Vorgesetzten, um ihn von einem Massenmord abzuschalten. Das Urteil: lebenslängliche Haft auf der Gefängnisinsel Absolom. Und dort, unter bestialischen Häftlingen, dauert das Leben nicht allzulange...
Martin Campbell bietet mit seiner dritten Regiearbeit einen inspirierten, technisch sauberen Zusammmenschnitt diverser Science-Fiction-Knast und -Endzeitfilme wie z. B. "Fortress - Die Festung" oder "Mad Max." In Hauptdarsteller Ray Liotta ("Good Fellas") hat er einen guten Gegenpart zum sadistischen Gefängnisdirektor (Michael Lerner) und dem blutgierigen Kannibalenführer (Stuart Wilson) gefunden. Der Rest ist Routine aus der Genreküche der Produzentin Anne Hurd ("Aliens", "Terminator", "Abyss"): düstere No Future-Kulissen, Pyrotechnik-Highlights, brutale Zweikämpfe und eindrucksvolle, futuristische Horror-Szenarios.
Fazit: Hier wurde dem Action-Genre zwar kein neuer Name gegeben, aber dennoch ist und bleibt "Flucht aus Absolom" ein Kracher, der mit alten Versatzstücken spielt und so für gute Unterhaltung sorgt.