Review

Flucht aus Absolom ist nicht gerade der beste Film von "GoldenEye"-Regisseur Martin Campbell.
So ist die Idee um ein isoliertes Hochsicherheitsgefängnisses auf einer einsamen Insel den Filmen "Die Klapperschlange" (1981) mit Kurt Russell und "Fortress-Die Festung" (1992) mit Christopher Lambert entlehnt.
Die Story dreht sich um den verurteilten Soldaten Ray Liotta, der auf die Gefängnisinsel Absolom gebracht wird, auf der sich eine friedliche (Häftlings-)Kommune mit den "Outsiders", gesetzlosen Knackis in den Haaren liegt.
Die Anführer der beiden verfeindeten Gruppen wurden mit Armand Assante ("Judge Dredd", 1994) und Lance Henriksen ( "Aliens", 1986) prominent besetzt.
Herausgekommen ist ein halbwegs spannender Film mit einigen Längen, die nur selten mit einer differenzierten Charakterzeichnung überbrückt werden. Deshalb hält sich wohl auch die Action in Grenzen, die aber dann auch gut choreografiert wurde.
Es gibt einige Spezialeffekte, die aber heute eher schlecht wirken, da sie mittlerweile veraltet sind.
Obwohl der Film indiziert ist, hält sich die Gewalt jedoch in Grenzen und der Film schlägt auch (manchmal) leisere Töne an.
Natürlich durfte das obligatorische offene Ende nicht fehlen, obwohl sich ein bestimmteres Finale noch einmal positiv auf die Qualität und die Botschaft des Films hätte auswirken können.
Alles in allem bleibt eine gut inszenierte Outlaw-Geschichte mit einigen Längen, allerdings hätte man aus den durchaus vorhandenen gesellschaftskritischen Ansätzen mehr machen können.
Meine Bewertung daher: 7 von 10 Punkten.

Details
Ähnliche Filme