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Ist das ok, wenn wir uns über Menschen mit Benachteiligung lustig machen und herzhaft über sie lachen? Oder ist genau andersrum richtig, wenn man in einem Film solchen Menschen die Möglichkeit gibt, mitzuwirken und zu zeigen, dass sie vielleicht die besseren Menschen sind? Vermutlich ist beides richtig. Der Regisseur schafft es jedoch, diesen schmalen Grat zu beschreiten. Und zwar richtig gut. Da sind natürlich die infantil-vulgären Witze im typischen Farrelly-Stil, über die wir uns totlachen, aber da ist auch viel viel mehr. Nicht nur die Geschichte eines Arschlochs, das sich ändert, da ist eine zurückhaltende Liebesgeschichte und da wird uns allen der Spiegel vorgehalten, was im Leben wirklich wichtig ist.

Farrelly ist nicht nur eine saukomische Komödie gelungen, sondern auch ein Film, der einen berührt und zum Nachdenken bringt. Also keine stumpfe Klamotte, sondern durchaus mit ein wenig Anspruch und sehr viel Charme. Woody Harrelson ist die Idealbesetzung, aber auch alle anderen Darsteller spielen richtig gut.  Auch wenn ich das Original nicht kenne und die deutsche Variante für wenig gelungen erachte, so ist dies doch ein richtig guter Film!

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