Review

Ach, du meine Güte!
Was Diemnsion Films da in letzter Zeit veranstaltet, lässt einen wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Zu so ziemlich jedem mal mehr oder weniger erfolgreich gelaufenen Horrorfilmchen, an dem sie die Rechte besitzen, werden massig dümmlichste Sequels auf den Markt geworfen.
Bei "From Dusk Till Dawn" mag das ja noch halbwegs funktioniert haben, aber hier geht das leider völlig in die Hose.

Nun gut, so schlimm wie "Hellraiser: Deader" ist der Film nicht, aber ein Ärgernis ist er schon.
Der Film spielt eigentlich fast zu 100 Prozent im Zimmer des Protagonisten. Alles was sich außerhalb dieses Raumes abspielt, sieht der Zuschauer nur über das Kameraobjektiv, mit dem der kleine Spanner seine Nachbarn ausspioniert. Oft reihen sich mehrere lediglich durch Schwarzblenden getrennte Beobachtungen durch das Objektiv sogar aneinander. Folglich herrscht die meiste Zeit über gähnende Langeweile.
Die gigantischen Insekten sind nicht gerade umwerfend toll animiert und die aus den Angriffen resultierenden "Goreszenen" machen kaum eine Minute der Gesamtlaufzeit von gerade einmal 73 (!) Minuten aus. Letzten Endes ist es aber auch besser so, da sich der Zuschauer diesen Mist so nicht geschlangene anderthalb Stunden antun muss.
Dass Amanda Plummer und Lance Henriksen hier mit von der Partie sind, heißt leider auch nichts. Lance Henriksen taucht sogar erst im letzten Drittel auf. Warum er es nötig hat, mit derart beknackten Gurken an seinem eigenen Ast zu sägen, ist mir schleierhaft. Nicht weniger schleierhaft ist mir allerdings, warum man zu diesem Debakel auch noch einen Audiokommentar des Regisseurs (gleichzeitig Drehbuchschreiber) produziert hat.

Fazit: Finger weg von dieser öden Gurke. Mag Teil 2 ja gerade noch so funktioniert haben, Teil 3 tut es leider nicht.

Details
Ähnliche Filme