Wer bei diesem Streifen die beiden Vorgänger nicht kennt,wird sich fragen“Wozu das alles?“-Mir ging es zumindest so bei „Mimic 3 – Sentinel“.
Marvin ist Überlebender der „Strikler-Epidemie“und wohnt isoliert mit Mutter und Schwester Rosy zusammen.Sein Lebensinhalt beschränkt sich auf das Fotografieren der unmittelbaren Nachbarschaft.Plötzlich verschwindet ein kleiner Junge und ein Freund von Rosy.Diese und ihre Nachbarin Carmen stellen daraufhin gefährliche Nachforschungen an.
Mimic 1 liegt lange zurück,ich kann mich kaum erinnern,Teil 2 habe ich nie gesehen.Umso schwerer ist die Story von diesem Sequel zu verstehen,denn ohne besondere Vorkenntnisse ist man da ziemlich im leeren Raum und es tauchen viele unbeantwortete Fragen auf.
Zu Beginn dachte ich noch,o.k,gute Idee bei „Fenster zum Hof“ abzukupfern,das bietet doch jede Menge Spannung und Verdachtsmomente.Nee,weit gefehlt.
Der Streifen dümpelt so vor sich hin und bis auf die letzten zehn Minuten passiert rein gar nichts.Außer den ansehnlichen Kissen von Rosy wird nichts Sehenswertes geboten.Zwischendurch grotesk:Der gerufene Polizist verliebt sich schlagartig in die androgyngestylte Mutter und bleibt gleich im Haus.
Alles spielt dermaßen im Dunkeln,dass auch die wenigen angedeuteten Splattereffekte schwer auszumachen sind.Ein paar Kakerlakenscheren,etwas Blut und wilde Schnitte,das wars.
Wahrscheinlich hat man schon beim Dreh gemerkt,wie schwach die CGI´s ausfallen werden und hat vorsichtshalber alles etwas verdunkelt.
Undurchschaubarer Hintergrund,wenig Spannung und sehr viel Dunkelheit-in jeder Hinsicht,nicht mehr als
2 von 10 Punkten