Alle Kurzkommentare


5

Man merkt, dass die Macher erhebliche Schwierigkeiten damit hatten, Teil 3 mit ausreichend Inhalt zu füllen. Zum einem beträgt die Laufzeit abzüglich Vor- und Abspann keine 70 Minuten, zum anderen war man an den menschengroßen Käfern, die erst im letzten Viertel richtig aktiv werden und beliebig austauschbare Monster bleiben, längst nicht so interessiert wie an den zahlreichen Ticks und Neurosen des Protagonisten. Dass sich eine so heiße Braut wie Rebecca Mader in so einen gehandicapten Sonderling verliebt und für ihn prompt das Rauchen aufgibt, will mir nicht in den Kopf. Ebenfalls auffällig neben der merkwürdigen, voyeuristischen Story ist das geringe Budget, das den Dreh in Osteuropa und die extrem wenigen Locations (eine einzige abgesperrte Straße mitsamt ein paar leeren Wohnungen) erklärt. Da wurde jeder Cent mehrmals ausgedrückt und wohl noch das bestmögliche Ergebnis erzielt.

3

Die Story des Films is schnell erklärt. Ein junger Mann der Krankheitsbedingt in seinem Zimmer bleiben muss beobachtet wie in seiner Straße die mordenden Kakerlaken umhergehen. Das Problem für Horrorliebhaber ist das der Film zu 2/3 eher an ein Drama aller "Das Fenster zum Hof" erinnert und erst ab dem 2/3 interessant wird. Leider kann auch (Ich Oute mich als absoluter Lance Henriksen Fan) er die Story dieses Films nicht wirklich bereichern. Für Horror Vielseher durchaus einen Blick wert da es ab dem 2/3 blutig und Actionreich wird. Er hat aber auch seine spannenden Momente die leider viel zu kurz ausfallen als z.B. die hübsche Schwester des jungen Mannes und desen neue Freundin in die Wohnung des Kakerlaken-Menschens eindringen und der junge Mann dies von seinem Fenster beobachtet. Auch die Computer generierten Kakerlaken-Menschen sind leider nur mäßig gemacht. Leider kommt keine Atmosphäre auf. Deshalb nur 3 von 10 Punkten von mir

3

Was für ein Unsinn, man kreuze "Das Fenster zum Hof" mit einem beliebigem "Man sieht vor Dunkelheit kaum etwas"-Seichtsplatter und pappe dann noch ein bekanntes Siegel namens "Mimic" drauf. Und heraus kommt: Nichts. Spart euch die Zeit diesen Blödsinn anzusehen, hat mit der Vorlage Mimic sowieso nichts zu tun und etwas anderes oder gar neues wird hier an keiner Stelle geboten. Bemerkenswert ist einzig und allein, wie dreist man stellenweise beim Hitchcock-Klassiker geklaut hat. Das wars aber auch schon ...

5

Seltsamer Streifen... Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Film halten soll. Einerseits sind die Effekte, die Stimmung und die Schauspieler in Ordnung; andererseits kommt der Film nicht so richtig in Schwung, bleibt an vielen Stellen zu langatmig und träge. In einigen Szenen schwankten meine Gefühle zwischen Langeweile und abartiger Spannung, und das innerhalb weniger Sekunden; komisch... Die Splattereinlagen sind recht blutig, obwohl doch irgendwie nix richtig zu sehen ist (man sieht zwar Blut, aber nicht so direkt, woher es stammt). Das Ende kommt, genauso wie bei Teil zwei der Reihe, sehr plötzlich und lässt fast alle Fragen unbeantwortet. Meine Wertung 5/10!

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme