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Nach SHARKENSTEIN nun also SHARKULA: Bei der Polonia-Müllfilm-Fabrik qualmen die Schornsteine unermüdlich. Man hat sich nicht die geringste Mühe gemacht, auch nur ansatzweise so etwas wie genregemäße Stimmung zu erzeugen: Aufnahmen am helllichten Tag werden eben schnell mit Farbfiltern zu Nachaufnahmen umgewandelt, ein ganz gewöhnlicher Hauskeller dient als Draculas Gruft und die ausdruckslosen, nervös erscheinenden Laiendarsteller sind mit ihren paar Zeilen auch stets überfordert. Über den violetten Gummihai mit angeklebten Fledermausflügeln verliert man besser so wenige Worte wie möglich. Das Beste ist noch die sexy Feuertänzerin am Strand, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn dem Monsterfisch mal wieder ein Opfer dargebracht wird. Polonia stagniert, aber macht einfach unbekümmert immer weiter.

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