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Das sieht aus, als hätte Mark Polonia mit seiner Clique an nur einem Wochenende auf einem Fluss spontan einen Haifilm runtergekurbelt. Aber bei dem Mann darf man sich schon lange über nichts mehr ärgern. Der "weiß schon, was er macht": Gummihaipuppe ausgepackt, den Rest erledigt später der Computer, hektische Schnitte, roten Sirup in Mineralwasser (?!) kippen, usw. Er macht das ja schon seit Ewigkeiten unermüdlich und ist darin geübt. Hai-Schrott ist eines seiner Standbeine. Ein Model-Photoshooting auf hoher See und eine Geiselnahme hingegen: beides ziemlich müde Aufhänger für den neuesten Superfisch aus der Jura-Periode. Das Ufer scheint links und rechts immer nur hundert Meter entfernt zu sein, trotzdem kommt dem Fischfutter niemand zur Hilfe. Die Entführung findet zuvor auch noch lautstark in einem kleinen Bootshafen statt! Bloß nicht drüber nachdenken.