Mit den ersten beiden Guardians of the Galaxy Filmen lieferte Regisseur James Gunn zwei sehr gelungene Farbtupfer innerhalb des MCU ab. Mit Volume 3 vollendet dieser auf ebenso gelungene Weise die Trilogie um die illustrierte Gruppe um den Star-Lord sowie seiner Gefolgschaft.
Die Guardians of the Galaxy haben ihr Hauptquartier auf Knowhere aufgeschlagen. Peter ertränkt seinen Kummer über Gamora, deren jetzige Version sich nicht an ihre Liebe erinnert, in Alkohol. Eines Nachts werden die Guardians von Adam Warlock angegriffen, einem Krieger der Sovereigns, der von ihrer Hohepriesterin Ayesha geschaffen wurde. Nachdem Adam die Guardians zunächst überwältigt und Rocket schwer verwundet hat, wird er von Nebula niedergestochen und muss verletzt fliehen. Die Guardians sind nicht in der Lage, Rockets Wunden zu versorgen, da eine offenbar von der Firma Orgocorp hergestellte mechanische Killswitch-Sperre in seiner Brust steckt, die eine medizinische Behandlung verhindert. Sie beschließen, zur Orgosphäre, dem Hauptquartier von Orgocorp, zu reisen, in der Hoffnung, einen Überbrückungscode zur Deaktivierung der Sperre in Rockets Akten zu finden.
Während Rocket bewusstlos daliegt, erinnert er sich an seine Vergangenheit: Als Babywaschbär wurde an ihm durch den High Evolutionary experimentiert, einem Wesen mit der Kontrolle über eine künstlich beschleunigte Evolution, der versuchte, tierische Lebensformen in anthropomorphe Arten zu verwandeln, mit dem Ziel, eine perfekte Spezies zu erschaffen....
Wie schon seine Vorgänger punktet auch Vol. 3 mit seiner Besetzung, einem starken Soundtrack sowie überzeugend getricksten Action-Sequenzen. Zudem sorgen die Ereignisse aus den vorherigen Filmen des MCU, das man es teilweise mit gefühlt neuen Charakteren zu tun hat bzw neue Facetten zu sehen sind.
So sorgen lediglich eine Spur zuviel Melancholie und eine kleine Überlänge für Punktabzüge. Dennoch für lockere 7 Punkte reicht es allemal.