Review

Besser als Schule?
Der Film macht seinem Titel leider überhaupt keine Ehre. Wer ihn gesehen hat (bzw. sehen musste), weiß, dass man lieber Ableitungen verketteter Exponentialfunktionen in Mathe untersucht, als diesen Film anzuschauen. Also: schlechter als Schule!
Zur Story gibt es nicht viel zu sagen, die ist so schlecht, wie man es von den Soaps, in denen die Darsteller des Films normalerweise mitwirken, gewohnt ist.
Stevie (sympathischer schüchterner Schüler mit Dauerpech) will mit Dana (gutaussehende, strebsame Flötenspielerin) zusammen kommen. Dana ist Fan des supergeilen "Musikers" Mark, der von seinem ach so bösen Manager gezwungen wird, sein Abi nachzumachen, und kurzerhand an ihrer Schule landet.
Die Story schafft es verblüffenderweise, den ganzen Film über ebenso bescheuert wie vorhersehbar zu bleiben...
Die "schauspielerische Leistung" der mitwirkenden Personen erreicht in Höhepunkten in etwa die der Generalprobe eines unterdurchschnittlichen Literaturkurses. Zwischen diesen seltenen Höchstleistungen fällt der Film ins bodenlose (Bspw. in der Szene, als Mark vor dem Abiturjahrgang sein "Lied" darbietet. Achtet mal auf die Besucher der Abiturfeier! So eine peinliche und ärmliche Darbietung erlebt man im Kino selten).
Einen Punkt gibt es für die wenigen Szenen, in denen der Film sogar lustig ist, einen weiteren dafür, dass "Besser als Schule" Soap-Fans vielleicht sogar gefallen wird.
2/10

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