iHaveCNit: Und dann kam Dad (2023) – Laura Terruso – Leonine
Deutscher Kinostart: 25.05.2023
gesehen am 25.05.2023
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 12 – Reihe 16, Platz 15 – 20:15 Uhr
Für Freunde von entspannten, kompakten Komödien läuft dieses Wochenende „Und dann kam Dad“, der von Laura Terruso inszeniert wurde und bei dem Hauptdarsteller und Stand-Up-Comedian Sebastian Maniscalco mit für das Drehbuch verantwortlich war. Natürlich habe ich ihn mir auch angesehen und damit einen entspannten, unterhaltsamen und amüsanten Kino-Abend gesichert.
Sebastians Vorfahren kamen von Sizilien nach Amerika. Sein eigenwilliger Vater Salvo hat ihn alleine auf sehr eigenwillige Art großgezogen. Sebastian möchte seiner Freundin Ellie einen Heiratsantrag machen und hat sich dafür das gemeinsame Wochenende mit ihrer wohlhabenden Familie am Independence Day ausgesucht. Mit dabei ist jedoch sein Vater Salvo, der durchaus seine ganz eigene Sicht auf die Familie von Sebastians Freundin Ellie hat.
Sebastian Maniscalco spielt sich hier quasi selbst beziehungsweise einen Charakter, der 1:1 seinen eigenen Namen trägt. Das mg vielleicht etwas uninspiriert sein, passt aber dennoch sehr gut, weil ich es doch sehr authentisch finde, da ich mir vorstellen kann, dass Maniscalco als Stand-Up-Comedian mit einer ähnlichen Herkunftsgeschichte ein feines Gespür für Klischees und den Humor mitbringt und auf eigene Erfahrungen und auch Inhalte seiner Stand-Up-Programme zurückgreifen kann, damit er bei dieser Komödie ein gutes Potential entfaltet. Gerade auch mit der Besetzung von Robert De Niro als seinen Vater ergibt das ein großartig unterhaltsames Vater-Sohn-Gespann, das den Film nahezu im Alleingang tragen kann, so dass das Ganze um die Beiden herum sowohl von dem was passiert als auch die Charaktere, die wir präsentiert bekommen etwas oberflächliche Stichwortgeber für die nächsten Gags und absurden Situationen für die Kollision von sowohl kulturellen als auch klassistischen Unterschieden sind. Dennoch bleibt ein guter Eindruck bei mir zurück und an einer Stelle konnte mich der Film auch emotional bekommen.
„Und dann kam Dad“ – My First Look – 7/10 Punkte.