Review

Im Februar 1945 ist der fahnenflüchtige Landser Heinrich auf dem Weg zu seiner kleinen Tochter.  Unterwegs wird er von einer SS-Einheit gefangen genommen und zum Tod durch den Strick verurteilt. Die junge Elsa kann ihn noch rechtzeitig retten und nimmt ihn mit zu sich nach Hause, um ihn gesund zu pflegen. Sie lebt mit ihrem behinderten Bruder auf einem kleinen abgelegenen Bauernhof. 

Die SS-Einheit hat inzwischen ein kleines Dorf in der Nähe erreicht. Dort suchen sie nach dem versteckten Goldschatz einer jüdischen Familie. Diesen haben jedoch vor Jahren schon vier Dorfbewohner in ihren Besitz gebracht und an einem anderen Ort versteckt. Als sie SS nicht fündig wird, verdächtigen sie das ganze Dorf.

Auf der Suche nach Essen landet inzwischen ein kleiner Trupp der SS-Einheit auf Elsas Bauernhof. Als sie die junge Frau vergewaltigen wollen, greift Heinreich ein und tötet den größten Teil der Trupps. Jedoch können sie Elsa's Bruder entführen und so sind die zwei gezwungen, ihnen ins Dorf zu folgen.

Dort kommt es schließlich zwischen allen Beteiligten zu einem blutigen Showdown.
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Peter Thorwarths Film ist vom Style ein klassischer, italienischer Western im Gewand eines Kriegsfilms. 

Der Held landet am Galgen und wird in letzter Sekunde gerettet. Die Bösen suchen einen Goldschatz und terrorisieren ein kleines Dorf. Es kommt zu bleihaltigen Schießereien zwischen dem Guten und den Bösen.

Und das sind nur einige Versatzstücke des Western Genres, die hier zu finden sind. Das ganze ist unterhaltsam anzusehen. Die Geschichte bietet zwar wenig Neues, setzt aber dafür aber auf Altbewährtes.

Die gut inszenierten Actionszenen sind mit alten Schlagern untermalt, was für manch einen sicher gewöhnungsbedürftig ist.

Optisch und schauspielerisch gibt es an diesem Film wenig auszusetzen.

Der Film ist ein schöner Naziploitation-Reißer. Hier wird nicht wie bei den meisten deutschen Filmen Wert auf Seriosität gelegt, nein, hier stehen Spaß und Kurzweiligkeit im Vordergrund.

7/10 Punkten

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