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Nichts gutes mußte man erwarten, als bekannt wurde, daß Rodriguez sein Spy Kids Franchise um einen dritten Teil erweitern wird. Zu offensichtlich waren die Mängel unter denen die ersten beiden Teile zu leiden hatten. Das der Film in 3D sein sollte entlockt dem Kenner auch nicht mehr als ein leichtes Schmunzeln. Schon früher wurde dies probiert, wirklich sinnvoll war es noch nie. man denke nur z:b. an Jaws 3d. Obwohl, irgendwie passt das dann auch wieder zum leicht trashigen Charme der Reihe.

Eine der Hauptkritikpunkte der Spy Kids Reihe sind die wirren und chaotischen Drehbücher. Scheint so, als wäre dort zu Gunsten der FX gespart worden. Dumm nur, wenn selbst diese nicht immer nach state of the art aussehen. Dies ist beim dritten Teil leider noch viel offensichtlicher der Fall. Da die Handlung sich zum überwiegenden Teil innerhalb eines Videospieles abspielt, sind natürlich Tür und Tor offen für Special Effects Spielereien jeglicher Coleur. Den realen PC Gamer lässt das relativ kalt, hat er doch auf seinem High End PC schon wesentlich realitischere virtuelle Welten gesehen. Bleibt also der 3D Effect, den ich leider nicht überprüfen konnte, da mir nur eine normale DVD zur Rezension zur Verfügung stand. Erlebnisberichte in den Weiten der Internet Film Foren Welt lassen allerdings auch nichts gutes erahnen.

Ein anderer Kritikpunkt sind die mittlerweile adoleszenten Jugenddarsteller. Insbesondere Daryl Sabara hätte besser nie außerhalb von Americas Funniest Home Videos über die Bildschirme der westlichen Welt flackern sollen. Einzig Alexa Vega scheint hier Potential zu haben.

Was den Film letztendlich noch in den Durchschnitt rettet, sind zum Einen die doch recht amüsanten Cameos von Buscemi und Clooney. Auch Stallones Vorstellung als psychopathischer Spieleprogrammierer hat was für sich. Zum anderen stimmt das Ende zumindest den Spy Kids Kenner doch etwas versöhnlich und weckt die Hoffnung, daß dies der letzte Film der Reihe sein wird.

05/10

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