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Juni Cortez hat sich aus dem Leben als Spion zurückgezogen und macht lieber auf Detektiv. Da verschwindet seine Schwester Carmen - weiterhin als Spion tätig - bei einem riskanten Einsatz. Der böse Toymaker hat sie entführt und nun liegt es an Juni, sie zu retten.

Zumindest in Sachen Gastauftritten kann man Robert Rodriguez nicht vorwerfen, das er seine Kontakte nicht ausgenutzt hat. Eigentlich schade was da an Prominenz zusammengekommen ist, da kann die Qualität beim dritten Abenteuer der Spy Kids nicht ganz mithalten. Die ersten beiden Teile waren ja noch harmlos flockige Unterhaltung für die ganze Familie, aber die Mission 3D geht dann doch deutlich kindlichere Wege. So hat man die Rollen der Eltern deutlich verkleinert, die Schwester ist eh im Videospiel gefangen, so bleibt die Geschichte im Grunde ein Sololauf für den jüngsten Sohn Juni, was aber auch die Strafe für Banderas und Gugino sein könnte, schließlich weiß man doch das man eine harte Schulzeit hat, wenn man nach den Namen von Monaten benannt wurde.
Apropos Namensgebung, welche Videoprogrammierfirma, die etwas auf sich hält, benennt ihr aktuelles Spiel "Game over"? Das ist ja wie ein Spielfilm der "Sendeschluß" heißt. Dafür, das ein Großteil des Films während dieses tollen Games stattfindet, ist die Grafik aber relativ bescheiden ausgefallen. Man sieht sogar den Darstellern regelrecht an, das sie gegen den Bluescreen anspielen müssen. Nett immerhin das man Sylvester Stallone als Bösewicht engagieren konnte, wobei so wirklich böse ist der auch nicht, am Ende liegen sich eh alle in den Armen und sind happy. Allerdings sollte man für dieses Abenteuer nicht älter als 12 Jahre sein, denn für die darüber ist die ganze Nummer doch deutlich zu infantil
4/10

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