Inhaltsangabe

von ulukai

Seit über hundert Jahren schon leben 10.000 Menschen ...

... in einem riesigen Bunker, der von allen nur „Silo“ genannt wird, in kompletter Abschottung unter der Erde. Seit vor 140 Jahren ein Aufstand niedergeschlagen wurde, der zum Ziel hatte, die Verbindung zur Außenwelt wieder herzustellen, gibt es keine Aufzeichnungen oder Informationen mehr über die Zeit davor. Diese sind während der äußerst heftigen Kämpfe verloren gegangen. Um ähnliches für die Zukunft zu vermeiden, wurden strenge Regeln zum Schutz der Menschen des Silos erlassen. Überwacht werden diese vom Sheriff. Dazu gehört, dass man den Silo nur verlassen kann, wenn man nicht wieder zurück kehrt. Wer diesen Wunsch äußert, darf zwar nach draußen, stirbt aber nach wenigen Minuten, was von der Gemeinschaft über eine Außenkamera beobachtet wird. In der Regel putzen diese Menschen dann auch noch das immer wieder verdreckte Objektiv der Außenkamera, was im Silo als „reinigen“ bezeichnet wird. Auch das Sammeln von Gegenständen aus der Zeit vor der Revolution, aus der „Bevorzeit“, ist streng verboten. Anhand der Frau des augenblicklichen Sheriffs Holston Becker (David Oyelowo), die Verwaltungsangestellte Allison Becker (Rashida Jones), die beruflich mit einem Relikt, einer Festplatte, in Berührung kommt, wird auch klar, warum: Als sie zusammen mit dem Computerspezialisten George Wilkins (Ferdinand Kingsley) in einer Datei auf dieser Festplatte die Außenwelt intakt erkennt, glaubt sie an eine Verschwörung und verlässt auf eigenen Wunsch den Bunker, woraufhin sie nach der Reinigung stirbt. Als zwei Jahre später der Computerexperte unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, findet Holston Becker Hinweise auf einem Mord. Während der Recherche an dem Fall kommen dann allerdings auch ihm Zweifel an der Darstellung der Außenwelt. Hatte Allison doch recht?

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