Review

iHaveCNit: Kandahar (2023) – Ric Roman Waugh – Leonine Studios

Deutscher Kinostart: 17.08.2023

gesehen am 20.08.2023

Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 11 – Reihe 16, Platz 15 – 21:25 Uhr

Nach „Angel Has Fallen“ und „Greenland“, der mir überaus gut gefallen hat, hat sich das Gespann aus Regisseur Ric Roman Waugh und Schauspieler Gerard Butler erneut zusammengetan für einen erneuten Ausflug ins Action-Genre - einem Film namens „Kandahar“, den ich mir natürlich auch ansehen wollte.

Der Agent Tom Harris hat im Iran eine Anlage für atomare Waffen manipuliert, so dass die CIA mithilfe dieser Manipulation vor Ort für eine Explosion der Anlage sorgt. Tom Harris wird schnell enttarnt und viele unterschiedliche Parteien vor Ort machen fortan Jagd auf ihn. Die einzige Möglichkeit für ihn ist mithilfe eines Übersetzers den Weg 400 Meilen zu einem Flugplatz in der Region Kandahar in 30 Stunden zurückzulegen und bis dahin zu überleben.

„Kandahar“ könnte eigentlich ein unfassbar rasanter, gradliniger Action-Thriller sein. Doch genau dafür müsste man durchaus schon ein wenig Geduld aufbringen, denn der Film etabliert zu Beginn erst einmal eine etwas undurchschaubare Situation vor Ort mit unterschiedlichen Gruppierungen vor Ort, die durchaus auch unabhängig voneinander ihre eigenen Interessen verfolgen, womit sich aus der Kollision dieser unterschiedlichen Agenden eine durchaus interessante, komplexe Situation ergibt, bei der man sich die unterschiedlichen Verkettungen auch selbst erarbeiten darf, was dem Film aus meiner Perspektive durchaus gut tut, auch wenn er den Film damit ein wenig entschleunigt und das Tempo rausnimmt. Die Action kann sich auch einigermaßen sehen lassen, vor allem eine besondere Idee ist visuell ein guter Einfall gewesen. Wenn ich nun auch „Kandahar“ mit den letzten beiden Action-Vehikeln von Gerard Butler, „Chase“ und „Plane“ vergleiche, hat mir „Kandahar“ hier durchaus besser gefallen.

„Kandahar“ – My First Look – 7/10 Punkte.





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