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Um die teure Miete für 'ne Wohnung zu sparen, schließt sich die junge Mathematik-Studentin Clark einigen Squattern an, die sich unbemerkt in dem verlassenen, alten Greenhaven Hospital eingenistet haben, welches vor fünfzig Jahren nach einem Massaker geschlossen wurde. Was die Kids nicht ahnen: Der "Shrieker", ein dämonisches Ungeheuer, welches einst durch schwarze Magie heraufbeschworen wurde und auf dessen Konto auch die damaligen Morde gehen, treibt immer noch sein Unwesen in Greenhaven und ist ganz scharf auf neue Opfer... Okay, "Shrieker - Die Fratze des Todes" ist wie alle anderen Streifen auch, in denen David DeCoteau und Charles Band ihre Wichsgriffel drin hatten, nur ein ziemlich blödes Billig-Filmchen und kaum der Rede wert, aber irgendwie kann man ihm nicht allzu böse sein, denn rein Handlungs-mäßig geht es ohne viel Federlesen flott zur Sache, das Gummi-Kostüm des Titel-Monsters weckt dezente Erinnerungen an DeCoteaus (etwas) besseren alten 80er Jahre-Heuler "Creep Zone" und erstaunlicherweise läuft hier nur ein einziger strammer Bursche oberkörperfrei durch die Gegend und die Kamera hält dann noch nicht mal volle Kanne drauf, was geht? So ist das Ganze im Endeffekt dann auch nur erwartungsgemäß schlecht und nicht über Gebühr so völlig katastrophal und unansehbar wie einige der späteren Machwerke des Regisseurs... und das werte ich in diesem Zusammenhang doch glatt mal positiv, man nimmt ja, was man kriegen kann, gelle? Über einige schwachsinnige Details am Rande, wie beispielsweise, dass das leerstehende Krankenhaus ganz offensichtlich noch Elektrizität hat, obwohl da ja wohl bestimmt keiner die Strom-Rechnung zahlt, könnte man sich da zugegebenermaßen aufregen... aber wenn sowas in dem von Kritiker-Seite wohlgelittenen, aktuellen Schrott-Streifen "Barbarian" niemanden gestört hat, dann kann man "Shrieker - Die Fratze des Todes" daraus fairerweise ja wohl auch keinen Strick drehen! Also, für knappe 70 Minuten banal-trashigen Grusel aus dem niederem Preis-Segment ohne grobe Brutalitäten und mit weitestgehend talentfreien, aber attraktiven Jung-Darstellern reicht es... backt euch'n Ei drauf!

3/10

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