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Martin Scorsese erschafft mit "Killers of the Flower Moon" einen atmosphärischen Film über die Ausbeutung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas. Robert de Niro spielt den eiskalten Geschäftsmann mit stoischer Gelassenheit und auch Scorseses zweiter Lieblingsdarsteller Leonardo DiCaprio weiß erneut zu gefallen. Der Film ist jedoch zu lang geraten (über drei Stunden) und besitzt auch tatsächlich einige Längen. So gelingt Scorsese hier kein großer Wurf, aber ein solides Portrait einer egoistischen Gesellschaft, die für das eigene Wohl auch nicht vor Verbrechen zurückschreckt. Aufgrund der hohen Erwartungshaltung wird ein Großteil des Publikums den Film aber sicherlich etwas enttäuscht verlassen.

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