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Sehr ruhiger Beginn mit langem schwarzen Bild, das den Betrachter einstimmt auf die Ernsthaftigkeit des Films. "The Zone of Interest" wirkt mit seinem ruhigen Erzählstil und den langen Kameraeinstellungen semi-dokumentarisch und macht den Zuschauer zum stillen Beobachter. Die Gräueltaten im Konzentrationslager werden nie direkt gezeigt, sondern werden stets nur angedeutet. Und dennoch, oder gerade deswegen, entsteht eine beklemmende Atmosphäre, die im Kontrast steht zur "heilen" Welt direkt in der Wohnung am Rand des Lagers. Am Ende des Films erfolgt dann der Sprung in die Gegenwart. Man sieht Reinigungskräfte im Museum von Auschwitz, Kleidungsstücke der Opfer... und dann endet der Film, wie er begonnen hatte, mit einem langen schwarzen Bild. Das hallt lange nach ...