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Tommy Larson, Bill Turner und Freddy Thompson haben ein Problem: Sie sind den Vipers schutzlos ausgeliefert. Freddy, der gerade erst in ihre Gegend gezogen ist, wurde praktisch ihr Freund, als sie ihn vor der Straßengang gerettet hatten. Als der Anführer auch noch seine Freundin an Tommy verliert, ist das Fass ganz und gar am Überkochen. Und als das nicht schon genug wäre, werden die Vipers von Tommy dabei gefilmt, wie sie einen Wagen auseinander nehmen. Big Moe rächt sich an ihnen, als sie nicht nur die Vipers verpfeifen, sondern auch noch seine Wettscheine bei der anschließenden Flucht aus der Geiselnahme mitgehen lassen, denn nun muss Vinnie die Sache wieder gerade biegen – mit Waffengewalt. Auf offener Straße trifft er die drei mit samt den Säcken an, und er macht sie fertig und tötet alle drei.

Mr. Sumatra, der Kioskbesitzer, bei dem die Jugendlichen immer ihre Comics gekauft hatten, kann das jedoch nicht so stehen lassen und gibt ihnen die Möglichkeit zur Rache. Er kocht sie als Schrumpfköpfe ein und gibt ihnen als haitianischer "Voodoo"-Priester wieder neue Lebensenergie mit auf den Weg. Dann bringt er ihnen ein Jahr lang bei, was sie benötigen, um sich an den Vipers zu rächen...

Als es dann soweit ist, sausen nicht nur Köpfe durch die Luft, sondern auch Zombiehorden werden durch die "Voodoo"-Freunde ins Leben gerufen. Der Kreis schnürt sich enger um Vinnie zusammen, doch die Freunde in Gestalt der Köpfe mit Sally, der ehemaligen Freundin von Vinnie, und Sumatra hecken sie einen Plan aus, um dem kriminellen Treiben in ihrem Viertel ein Ende zu setzen...

Wertung:

Dieser Film ist weniger Horrorfilm als man glaubt, denn man hat teilweise das Gefühl, dass hier mehr die Liebesgeschichte zwischen Tommy und Sally erzählt wird als alles andere, aber diese ist gut erzählt. Ansonsten gibt die Geschichte nicht viel her: Gangster ermordet Jugendliche, die von einem "Voodoo"-Priester wieder zum Leben erweckt werden und als Schrumpfköpfe jagt auf diese machen. Dabei spielt der Gore-Faktor hier nur eine untergeordnete Rolle, weshalb auch durchaus eine geringere Freigabe gerechtfertigt gewesen wäre.

Bild und Ton sind in Ordnung, wirken allerdings etwa 80er-mäßig, obwohl der Film Mitte der 90er entstanden ist. Auch das Setting bestätigt diesen Eindruck. Die Köpfe sind recht grauenvoll animiert, und das meine ich keinesfalls positiv, denn man merkt förmlich, dass einfach der restliche Körper wegretouchiert worden ist. Sonst ist das im Großen und Ganzen aber tragbar gewesen.

Schauspieler, die in ihrer Zukunft noch weitere großartige Rollen gespielt haben, findet man hier eigentlich nicht. Einzig natürlich Meg Foster als "Big Moe" ist hier zu erwähnen, auch wenn sie in diesem Film eher unter geht.

Alles in allem handelt es sich zusammenfassend um eine Horrorkomödie mit Liebesfilmaspekten, die der Handlung zwar gut tun allerdings den Horroranteil deutlich mildern, weshalb reine Horrorfans hier nicht auf ihre Kosten kommen werden. Ein Film für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch, und man gerade so 7/10 Punkte, auch wenn das vielleicht sogar wiedermal ein wenig hochgegriffen ist. Es gibt aber auch von dieser Sorte Film wesentlich schlechtere, weshalb Shrunken Heads hier durchaus 7 Punkte verdient hat.

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