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Chile 1901. Ein Großgrundbesitzer schickt drei Männer los, um seine Ländereien von den lästigen einheimischen Indianern zu säubern – einen schottischen Ex-Soldaten, ein texanisches Großmaul und ein schweigsames Halbblut. 

Der Plot dient Felipe Gálvez Haberle in seinem allegorischen und hochstilisierten Arthouse-Western als Anklage der Indigenenabschlachtung in Südamerika. Das ist wenig subtil und wenig packend, auch wenn manche Szenen insbesondere durch Auslassung von gezeigter Brutalität eine höchst grausame Wirkung entfalten. 

Doch der allgemeine Ton des Films ist sehr gedämpft und distanziert, am ehesten findet man noch einen filmischen Zugang – über die an Italowestern angelegte Musik und die traumhaft schönen Landschaftsaufnahmen.

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