Review

King of the Ants ist ein sehr unterhaltsames und kurzweiliges B-Movie von Star-Regiesseur Stuart Gordon.

Ein gelangweilter, junger Mann bekommt den unseriösen Auftrag, ein Mitglied des Stadtrates zu beschatten. Dies tut er so auffällig, das es schon fast weh tut. Nichts desto trotz erhält er bald darauf den zweiten Auftrag, nämlich besagtes Mitglied zu töten. Auch dies tut er absolut amateurhaft und als er sich den Lohn abholen will, wissen seine Auftraggeber auf einmal nichts mehr von ihm. Er wird gierig und soll deshalb in einem abgelegenen Haus in der Wüste so verdroschen werden, dass er sich an nichts mehr erinnern kann. Allerdings schafft er es von dort zu entkommen und ist (wie unschwer zu erraten) auf Rache aus...

Hierbei handelt es sich mal wieder um einen sehr schönen Revenge-Actioner mit leichten Horror-Attetüden. Der Hauptdarsteller spielt den naiven Hitman überzeugend, und in den beiden Handlungssträngen der Beschattungs- und Eliminierungsaufträge hat der Film auch noch ein paar witzige Momente parat. So z.B. als er den Typen umbringen soll und um nicht aufzufallen mit Motorradhelm bei Tageslicht mitten auf der Straße zu ihm geht. Die Gore-Szenen bieten den ein oder anderen guten Make-Up-Effekt und die kurzweilige Erzählweise lässt auch keine Langeweile aufkommen.
Die restlich Schauspieler sind zuweilen auch symphatisch, sodass es an diesem Punkt keinen Anlass zur Kritik gibt. Einzig die Szenen, nachdem der Protagonist seinen Peinigern entkommen konnte und bei der Frau seines Mordopfers Unterschlupf findet sind unnötig und passen durch ihre peinliche Romantik nicht so recht ins sonst eher rabiate Geschehen.

Fazit: für Freunde nicht allzu anspruchsvollen Kinos und/oder Stuart Gordon Fans sei an dieser Stelle eine dringende Empfehlung ausgesprochen, zuschauen lohnt sich!

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