Review

Ich mag keine Hunde. Aber das spielt keine Rolle, in diesem Konzept schlüpfen generell Tiere aller Art in Menschenrollen, bleiben allerdings eingeschränkt bezüglich Sprache. Kein Wort!? Es bahnen sich also lange 100 Minuten an? Aber es gibt noch ein größeres Problem, die zentrale Thematik: es geht um Einsamkeit, um Freundschaft, um Trennung um Zuneigung. Ok, aber ein Roboter als Lösung!? Also auch Maschinen in Menschenrollen. Ja, das ist schöpfungsfremde Tenor 2024, Transhumanismus usw., aber mit Sicherheit fern einer erträglichen Botschaft. Und für immer außerhalb der Realität. Nach fünf Minuten Laufzeit also noch auch schwerer Stein auf meiner Seh-le, ein unerträglich schwerer. Es entwickelt sich ein Film, der mich unglaublich spaltet. Eben die entmenschlichten Sequenzen versus vieler berührender Momente. Im Zusammenspiel von zweitem dominiert und primär schön anzusehen, aber objektiv und mit genauerem Durchdenken sehr fragwürdig.  Ein entscheidender Schlafsand in Richtung Warmherzigkeit ist noch dazu die wunderbare Optik, gezeichnet, ja gezeichnet, was nochmal betont werden muss.
Noch ein kleiner subjektiver Aha-Moment für mich: Schauplatz New York und es sind die 80er. Da tönt doch tatsächlich plötzlich Reagan Youth aus den runtergekommenen Hinterstraßen.

Ein toller film, aber man darf eine solche Grundprämisse nicht zulassen.

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