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Eine Stimme für die Stimmlosen? Pah! Das ist wieder einer von diesen bornierten Pro-Life-Stinkern, wo grundsätzlich nur eine Seite, nämlich die Konservative, zu Wort kommt, während z.B. die schwangeren Frauen so gut wie gar keinen Text haben! Es ist schon grotesk! Nicht nur in seinem Inneren ist dieser Film furchtbar hässlich, er ist es auch äußerlich: Selten habe ich etwas so konsequent Graues, Trübes und Trostloses gesehen. Und ich bin mir nicht einmal sicher, ob das so beabsichtigt war. Weinerliche Klavier- und Geigenmusik manipuliert auf der Gefühlsebene und der vermeintliche "Held" kommt rüber wie ein Robert De Niro in TAXI DRIVER, nur dass er es eben nicht auf Zuhälter abgesehen hat sondern auf Abtreibungskliniken. Oder: Man stelle sich vor, ein drittklassiger Actionstar aus Videothekenzeiten würde gegen die Frauenärzte vorgehen wollen, aber dabei seine Fäuste komplett unten lassen. Grausig!

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