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Ein "Barbie"-Film, der mit Preisen überhäuft und für acht Oscars nominiert wird?!? Wie passt das zusammen? - "Barbie" ist tatsächlich eine messerscharfe Satire über Schönheitsideale, Gleichberechtigung, Massenkonsum etc. - Knallbunt und mit einigen wirklich guten Passagen weiß "Barbie" zu überraschen. "Barbie" ist sicherlich kein klassischer Kinderfilm, sondern richtet sich eher an ein erwachsenes Publikum. Einzelnen Szenen geraten dann aber doch - trotz der bewussten Übertreibung - etwas albern. - Deutlich besser als Plakat und Puppe erwarten lassen, der Hype um den Film ist aber dennoch etwas übertrieben. Solide und innovative Satire, die sich auch Barbie-Hasser anschauen können.

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Am liebsten hätte ich nur geschrieben: ohne Worte. Allein was hier optisch aufgefahren wird, ist Augenkrebs erregend. Ich hasse Pink! Und während die visuelle Präsentation schon extrem gewöhnungsbedürftig ist, erweisen sich die vielen mal mehr und mal weniger getarnten Botschaften als absolute Woke-Lawine. Exemplarisch sei nur die eine äußerst symbolische Szene genannt, in der Barbie in ihrem Auto "am Steuer sitzt" und Gas gibt, während der blondierte Ken (so sah der als Figur doch nie aus!) als hilfloses Anhängsel hinten dran hängt. Bedauerlicherweise haben die Massen es 2023 gefressen und eine ganze Generation von jungen Mädchen wächst mit dieser Manipulation heran und wird in puncto Weltbild und Menschenbild indoktriniert. Sehr bedenklich. Und war Margot Robbie schon als dauergrinsende Harley Quinn anstrengend, so ist sie hier kaum auszuhalten. Ein Film von Männerhassern für Männerhasser.

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