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Inhalt: Irgendwo in Osteuropa an der Gornek International School for Boys trifft Elias Storm (Billy Parish) als neuer Schüler ein. Dort angekommen trifft er auf Jake Fine (Walter Jones), einen weiteren Schüler, mit dem Elias auch gleich Bekanntschaft schließt. Da gerade Ferien sind halten sich nur noch die Direktorin Mrs. Greynitz (Oana Stefanescu), ihre Tochter Elizabeth (Iliana Goia), Religionslehrer Dr. Jarod (Claudilu Trandafir) und die Schüler Burke (Jason Adelman), Grimes (Sando Teodor),  Colby und Willis (Vlad Duela) in der Schule auf. Natürlich ist Burke unser Bully des Monats und die drei anderen Schüler stehen unter seiner Fuchtel. Burke macht auch gleich klar das er Elias nicht gerade gut leiden kann. Was keiner zu diesem Zeitpunkt ahnt: Eine unheimliche Gestalt, der schwarze Engel (Constantin Barbulescu), macht das Gebäude unsicher indem er seinen Opfern die Herzen rausreißt... .


Meinung: Talisman ist ein gut unterhaltender 90-er Gruselfilm. Regie führte David DeCoteau (Grizzly Rage, Aliens Arsenal).
Natürlich ist Talisman kein Klassiker wie Halloween oder The Fog und doch trotzdem ein netter kleiner Film für zwischendurch.
Der Soundtrack ist gut (auch wenn er an einer Stelle höchst dramatisch wird wo nichts dramatisches passiert), das alte Gemäuer mit seinen Räumen erzeugt eine gute Gruselatmosphäre und die Darsteller liefern eine gute Performance. So erinnert mich der Engel des Todes in seinen Friedhofsszenen und seinem Aussehen etwas an Klaus Kinski als Nosferatu in dem gleichnamigen Film.

Die dt. DVD von Screen Power ist ungeschnitten, verfügt nur über ein deutsches Tonformat hat aber eine gute Synchronisation und hat als Extras noch einige Trailer zu weiteren Filmen. Die Bildqualität ist ebenfalls gut.

Auch bietet Talisman einige Goreszenen (wenn der schwarze Engel seinen Opfern zu Leibe rückt). Allerdings hat der Film eine FSK 16 weswegen sich Splatterfans überlegen sollten den Film anzuschauen. Freunden von atmosphärischen Grusel-/ und Trashfilmen kann ich Talisman für eine Ausleihe durchaus empfehlen.

Mein einziger Kritikpunkt:
Mit 85 Minuten Laufzeit ist der Film zu lang.
Zehn Minuten weniger wären hier angebracht gewesen um die Handlung zu straffen. (7/10)

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