"Revenant - Sie kommen in der Nacht" ist eine nicht ernst zu nehmende Vampir-Komödie mit durchgeknallten Charakteren.
Aufruhr in Hollywood: Vampirin Nico (Natasha Gregson Wagner) hinterlässt massenweise Leichen. Die übrigen Blutsauger angeführt von Graf Dracula fürchten nun, entdeckt zu werden und machen Jagd auf sie. Der Vampir Dallas (Casper Van Dien) versucht, sie zu retten...
Der Film strotzt nur so vor beknackten Figuren. Einige davon werden auch von bekannteren Schauspielern gespielt. Casper Van Dien (Sleepy Hollow) und Natasha Gregson Wagner (Los Muertos) sind die beiden Hauptcharaktere. In Nebenrollen sind noch Kim Cattral (Sex & the City), Udo Kier (Blade) und Rod Steiger (End of Days) als Van Helsing zu sehen.
Die Musik des Filmes wurde von Danny Elfman komponiert und weckt darum auch Erinnerungen an Tim Burtons Batman-Filme. Zudem steckt "Revenant" nur so voller skurriler Ideen und hat einen gehörigen Trash-Faktor. Der absolute Brüller ist Van Helsing, der mit vier schwarzen Ghetto-Gangstern auf Vampirjagd unterwegs ist. Nachdem besagte Ghetto-Gangster eine Vampirin (Kim Cattral) durchgeritten haben werden sie selber zu Blutsaugern. Obwohl der Film eine Vampir-Komödie ist, ist er nichts fürs jüngere Publikum.
Action wird im Showdown in bester "From Dusk Till Dawn"-Manier geboten, wobei die Szenen hier natürlich komischer ausfallen als im Streifen mit Cloony und Tarantino. In jener Szene, wo Kim Cattral von den schwarzen Vampirkiller-Anwärtern gepoppt wird, ähnelt sie den Vampirin aus dem Titty Twister noch mehr. Zudem dürfen Casper Van Dien und Natasha Gregson Wagner beidhändig oder mit Schrotflinte den Arschkriechern des Grafen einheizen. Und die Ghetto-Gangster ballern halt so rum, wie es für solche Typen üblich ist.
Auch wenn der Film keine 1A-Hollywood-Ware ist, sollte man ihm eine Chance geben und ihn sich reinziehen. Ich hatte auf jeden Fall gehörigen Spaß (vor allem in den Szenen mit den Ghetto-Gangstern).