Nach den „Whole Nine Yards“ und dessen Erfolg war es nur eine Frage der Zeit, bis man einen Schritt weiterging, bis man „The Whole Ten Yards“ beschritt… Und dieses Sequel steht dem ersten Teil in nichts nach…
Etwa zwei Jahre sind seit dem ersten gemeinsamen Abenteuer von Jimmy Tudeski (Bruce Willis) und Oz Oseransky (Matthew Perry) vergangen. Oz hat zwischenzeitlich Cynthia (Natasha Henstridge) geheiratet und leitet eine große Dental-Klinik. Jimmy hat sich in Sachen Auftragsmord zur Ruhe gesetzt und kümmert sich als Hausmann vorsorglich um seine Angetraute Jill (Amanda Peet). Doch dann wird Lazlo Gogolak (Kevin Pollak) aus dem Gefängnis entlassen. Und er sinnt auf Rache. Rache an den Mördern seines Sohnes Janni: Oz und Jimmy.
Kennt man den ersten Teil, so kann man sich schon ungefähr vorstellen, welches Strickmuster dieser zweite Teil sein Eigen nennt: eine Gangster-Story, die mit teilweise abstrus wirkenden Verstrickungen immer mehr an Fahrt gewinnt. Jedoch ist im Gegensatz zu „Keine halben Sachen“ diesmal nicht nur Matthew Perry für die komischen Seiten nahezu alleinverantwortlich. Wenn man Bruce Willis zu Beginn mit langen Haaren und Schürze als leicht feminin erscheinenden Hausmann zu Gesicht bekommt, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Und das ist nicht die einzige Szene, in der man sich vor Lachern nicht retten kann. Wie im ersten Teil wären da dann wieder mit Natasha Henstridge und Amanda Peet die beiden optischen Sidekicks zu Jimmy und Oz zu nennen, die für visuelle Auflockerung sorgen.
Insgesamt ein mehr als würdiger Nachfolger von „Keine halben Sachen“, mindestens genauso komisch, vielleicht nicht gerade so verrückt wie der erste Teil; 8 von 10 Punkten!