Die Hölljungfrau
Eine attraktive Maid der Hölle wird aus eben dieser geworfen um sich dann auf der sündenvollen Erde in einen nichtsahnenden Arzt zu verlieben - aber die Heerscharen ihrer heißen Heimat sind nicht weit...
"Splash" in die Lava
Wenn man sich durch den vollen Katalog von Full Moon guckt, braucht man Geduld, einen starken Magen und meist mindestens ein zugedrücktes Auge. Aber es gibt sie, die Tipps und wirklichen uneingeschränkt guten Entdeckungen in dem käsigen Portfolio von Charles Band und Co. - man muss nur leiden können bis dahin. Doch die "Puppet Master", die "The Pit and the Pendulum", die "Castle Freak" gibt es, gebt die Hoffnung nicht auf! Und "Dark Angel: The Ascent" würde ich überraschenderweise in diese Riege dazustellen. Und das hätte ich so gar nicht erwartet! Auch hier gibt's wie immer bei Full Moon billige (Rumänien-)Sets, zeigefreudige Mädels, cheesy Dialoge und B-Movie-Goodness galore. Aber auf einem wesentlich augenzwinkernderen und vielschichtigeren Boden, mit einem besseren Pacing, mehr Kreativität, mehr Ebenen und mehr emotionaler Nähe. Und vor allem mehr Witz und Augenzwinkern. "Dark Angel: The Ascent" ging runter wie Öl. Er macht einfach nur Freude und gute Laune, hat viel zu bieten und ist eine echte Überraschung. Was hier mit wenig Budget zustande gebracht wird, ist schlicht jeden Daumen hoch wert. Wenn so Full Moon öfters aufgefahren hätte, wäre die Firma meiner Meinung nach nie und nimmer Pleite gegangen... Und die Hauptdarstellerin ist viel mehr als nur Eyecandy! Eine weiblichere Vorversion von "Hellboy". Unbedingt entdecken!
Originstory from Hell
Fazit: ganz klar einer der besten, coolsten, originellsten Filme der Historie des kultigen Studios. Immer noch mit reichlich Käse und TV-Charme - aber hier mal in gut! Die Teufelsbraut liegt in den Details - und das oft nackt! "Dark Angel: The Ascent" ist ein absoluter Geheimtipp für B-Movie-Fans, viel cleverer als man meint und er spielt weit über sonstigem Full Moon-Gehampel!