Review

In naher Zukunft ist es möglich geworden, dass Menschen unschöne Erinnerungen aus ihrem Gedächtnis löschen lassen können. DiesenService nutzt nun auch Joel (Jim Carey), der die schmerzhafte Trennung von seiner Ex Freundin verkraften möchte. Doch während der behandlung überlegt er es sich anders, zu schön sind die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Dumm nur, dass er während der Behandlung nicht bei Bewusstsein ist, und sich gegenüber dem jungen Mann, der die behandlung durchführt, nicht artikulieren kann.
Uns wird hier ein Chaos aus Rückblenden und experimentellen Szenen geboten, ein wenig Humor, sehr viel Romanze. Richtig abstrakt wird es ab dem zeitpunkt, an dem joel versucht, mit seiner erinnerung an Clementine an einen Ort in seiner Erinnerung zu fliehen, in der sie nicht gesucht werden wird.
Ab und an sehen wir Szenen, die sich in Joels Wohnung abspielen. Dieser Film ist abstrakt, chaotisch, streckenweise experimentell, etwas komplett anderes, als vielleicht mancher von einer amerikanischen Kino Romanze erwartet. Und das ist auch gut so! Denn ich hasse amerikanische kinoromanzen! Zu kitschig, konstruiert, künstlich, trivial und schlecht gemacht sind sie meist, doch das hier ist etwas vollkommen anderes. Dieser Film ist wirklich eine Erfahrung für mich gewesen, der erste Film dieses Themas, der mich wirklich voll und ganz überzeugt hat. Intelligent, liebenswert, mit viel Fingerspitzengefühl inszeniert, sogar für einen Splatterfan wie mich ein mitreißender und sehenswerter Film. Wirklich eine Empfehlung an alle, die außergewöhnliche Filme lieben: Dieser hier ist genial! Eine wirklich sehr erholsame und schöne Abwechslung zum Einheitsbrei des Mainstream Kinos. Große Klasse!

10/10 Punkten

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