„Dollman vs. Demonic Toys“ ist eine quasi-Fortsetzung jeweils von „Dollman“ (1991), „Demonic Toys“ und „Bad Channels“ (beide 1992). So bedient sich dieser von Charles Brand inszenierte Schnarcher aus eben diesen drei Machwerken. Also trifft Dollman Brick Bardo auf die geschrumpfte Ginger und die beiden befassen sich dann mit besessenen Spielzeugen, die durch das Blut von einem dreiradfahrenden Penner in einem Lagerhaus wiedererweckt wurden. So weit, so bekloppt.
Dass das Ganze nur was über sechzig Minuten geht, macht es allerdings kaum erträglicher. Die knappe Laufzeit ist nämlich kein Garant für Tempo, nein, man findet ausreichend Platz für langsame Schwenks, Rückblenden aus den anderen Filmen, bewegt sich dazu in gefühlt nur drei Sets und kämpft immer wieder mit Leerlauf. Immerhin reichte es noch für eine Rammelei auf einem Topflappen. So wirkt das ganze Produkt wie eine inhaltslose Resterampe und ist ungefähr auch ebenso interessant.
Die Geschichte wabert ziellos vor sich hin, das darstellerische Vermögen bekommt ein Un- davor, Effekte und sonstiges Produktionsdesign sind eher nicht der Rede wert. Das Küchenset für die beiden Geschrumpften war wohl aufwendiger, denn anders ist es nicht zu erklären, dass man dort so viel Zeit verbringt. Aber irgendwie muss man die Stunde ja vollkriegen.
Man wirft einfach allerlei Inhaltsfetzen aus anderen Werken zusammen, spinnt das irgendwie weiter und schon hat man so etwas wie einen Film. Naja, mehr oder weniger. Dieses Resterampe-Crossover ist so spannend wie ein Quadratmeter Linoleum und auch ungefähr genauso zäh. Ergibt nicht viel Sinn, macht keinen Spaß, kann man sich nicht schönsaufen.