Review

Warum tue ich mir das an? - Weil der Film da ist. 

„The Strangers: Chapter 1“ ist ein ziemlich belangloses und ödes Remake des sehr effektiven Originals von 2008 - jedoch nahezu komplett ohne dessen Sensibilitäten, ohne dessen Spannung, ohne dessen Intensität, ohne dessen Frische, ohne dessen Körnigkeit. Und obendrein ohne echten Abschluss… Puh. Das ist böse - aus all den falschen Gründen… Erzählt wird von einem jungen Pärchen, das quer durch die Staaten fährt und in einem waldigen Airbnb am Arsch von Oregon nachts von ein paar maskierten, wortkargen Psychopathen, Killern und Eindringlingen belagert werden… 

Home Invasion mit Stolperfallen

Dieses Remake hat wahrscheinlich noch weniger Gründe und Seele als die „Strangers“ bzw. Eindringlinge im Film selbst. Wo ist der Punkt? Wo ist der Sinn? Warum musste das sein? Und das soll eine Trilogie werden? Echt jetzt?! Ist das noch Bankrotterklärung oder schon Frechheit? Wo soll das auch nur ansatzweise an Bertinos Original heranreichen? Wurden hier Ideen für einen Film auf drei gesteckt? Wo ist die Eigenständigkeit? Wer hat danach gekräht? Soll das gruselig sein? Wie kann man simpelste Home Invasion so verkacken? Hat schon jemand die Charakter und Merkmale der beiden blassen Hauptfiguren gefunden? Wer regt sich denn hier nicht auf sobald der Abspann läuft? Sieht dagegen selbst „Strangers: Prey At Night“ noch meisterlich aus? Was soll ich zu dem halbgaren und halbfertigen (!) Etwas noch sagen? Ganz schwach. 

Fazit: Lieber nochmal das Original mit Liv Tyler gucken… Dieser Start der neuen Trilogie ist nur ein ausgedünnter und ausgedummter Aufguss! Hätte es nicht gebraucht. Wie man daraus eine Trilogie machen will ist kompletter Humbug und vergebene filmische Liebesmühe… 

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